Rekordzahlen bei „Schau ins Feld!“ 2019: Mehr als 740 Landwirte klären über Pflanzenschutz auf

2015 fing alles mit 180 Teilnehmern an. Jetzt ist die Anmeldephase für die fünfte Ausgabe von „Schau ins Feld!“ beendet – und die Mitmach-Aktion bricht 2019 erneut die eigenen Teilnahmerekorde: Mehr als 740 Landwirte aus ganz Deutschland legen diesmal rund 1400 Schau!-Fenster an, in denen sie zeigen, welche Konsequenzen der Verzicht auf Pflanzenschutz hat.

Keine mechanische oder chemische Entfernung von Unkräutern, kein Einsatz von Nützlingen, keine Behandlung von Pilzkrankheiten, kein Schutz vor Schädlingen: Die Teilnehmer von „Schau ins Feld!“ verzichten in Nullparzellen, den sogenannten Schau!-Fenstern, auf jegliche Form von Pflanzenschutz.

Schau!-Tafel mit den wichtigsten Infos

Diese Flächen kennzeichnen sie mit einer kostenlos zur Verfügung gestellten Schau!-Tafel, die Passanten, Radfahrer, Medienvertreter oder andere Interessierte mit wichtigen Informationen rund um den Pflanzenschutz versorgt. So kommt es zu zahlreichen Gesprächen zwischen Fachmann/-frau und Laien direkt am Feldrand. Sich dem Dialog stellen, zuhören und die eigene Arbeit erklären – das ist der Anspruch und die Motivation vieler Landwirte in Deutschland. Und genau dieses Ziel verfolgt auch die Aktion „Schau ins Feld!“.

In der aktuellen Saison sind 745 Landwirte dabei – rund 100 mehr als 2018. In 1411 Schau!-Fenstern (2018: 1191) führen sie direkt auf dem Feld die Folgen des Pflanzenschutz-Verzichts vor Augen.

Getreide, Mais und Rübe stark vertreten

Auch dieses Jahr waren wieder alle Landwirte, die Pflanzenschutz betreiben, zum Mitmachen aufgerufen – vom Acker- über den Gemüse- und Obstbauern bis zum Winzer. Die meisten Teilnehmer stammen 2019 aus Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Auch die Vielfalt der vertretenen Kulturen ist groß. 2019 werden 42 Prozent der Schau!-Fenster in Getreidekulturen wie Weizen, Gerste und Roggen eingerichtet. Stark vertreten sind auch Mais (24%) und Zuckerrübe (16,5%). Doch auch die Zahl der Sonderkulturen und „Exoten“ steigt jährlich an – zum Beispiel mit Rhabarber, Rote Beete oder Tabak.

Öffentlichkeitsarbeit auch über Social Media

Über die Entwicklung auf den Feldern – mit und ohne Pflanzenschutz – halten „Die Pflanzenschützer“ die Teilnehmer und alle Interessierten hier auf der Website und auf der Facebookseite (www.facebook.com/pflanzenschuetzer) sowie auf Instagram (www.instagram.com/diepflanzenschuetzer) auf dem Laufenden.

Alle Teilnehmer sind aufgerufen, Fotos und Berichte an dialog@die-pflanzenschuetzer.de zu schicken oder sie über ihre eigenen Social Media-Kanäle zu posten und die Pflanzenschützer zu verlinken. So wird ein noch größerer Teil der Öffentlichkeit auf die Aktion aufmerksam und über Pflanzenschutz informiert.

Die Pflanzenschützer freuen sich auf eine spannende Saison voller aufschlussreicher Gespräche!