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Das war „Schau ins Feld!“ 2015:

Die Mitmach-Aktion „Schau ins Feld!“ wurde erstmals 2015 ausgerufen – etwa 180 Landwirte nahmen mit rund 300 Schau!-Fenstern teil. In ihren Schau!-Fenstern verzichteten sie auf jegliche Pflanzenschutz-Maßnahmen und erklärten den Hintergrund der Aktion mithilfe einer Schautafel. Die Teilnehmer sprachen auch mit vorbeikommenden Fußgängern und Radfahrern darüber, was es mit dem Ganzen auf sich hat. So ergaben sich viele interessante Gespräche über die Arbeit der Landwirte, Weinbauern oder Obstbauern auf ihren Feldern, im Wingert oder der Plantage. Sie erklärten, warum Pflanzenschutz notwendig ist, um die Pflanzen vor Unkrautkonkurrenz, Schädlingen und Krankheiten zu schützen – für eine sichere Ernte und gesunde Lebensmittel. Gerade der Ertragsvergleich war für viele Verbraucher überzeugend.

 

Das war „Schau ins Feld!“ 2016:

2016 wurde die Aktion fortgesetzt – in einem für Landwirte besonders schwierigen Jahr. Diesmal legten 300 Landwirte mehr als 600 Schau!-Fenster an. Auch im zweiten Durchlauf waren die Folgen des Verzichts auf Pflanzenschutz unübersehbar. Dabei suchten viele Teilnehmer 2016 aktiv den Kontakt mit der Presse, um die Aufmerksamkeit und das Verständnis für das Thema Pflanzenschutz zu erhöhen.

 

Das war „Schau ins Feld!“ 2017:

2017 ging die Aktion in die dritte Runde – und verzeichnete eine Rekord-Teilnahme. Mehr als 520 Landwirte haben sich angemeldet und über 1000 Schau!-Fenster in ganz Deutschland angelegt, auf denen sie auf jegliche Pflanzenschutz-Maßnahmen verzichteten. Viele Teilnehmer luden wieder die lokale Presse oder Schülergruppen ein, sich selbst ein Bild zu machen. Einen Rückblick auf „Schau ins Feld!“ 2017 haben wir in diesem Film zusammengestellt.

 

Das war „Schau ins Feld!“ 2018:

2018 konnte die Aktion „Schau ins Feld!“ ihre Teilnehmerzahl erneut steigern: Mehr als 650 Landwirte legten deutschlandweit rund 1200 Schau!-Fenster an. Der Sommer 2018 war von extremer Trockenheit und Hitze geprägt – was sich zusätzlich auf die Erträge auswirkte. Der Verzicht auf Pflanzenschutz-Maßnahmen war in den Nullparzellen eindeutig sichtbar und führte direkt am Feld zu zahlreichen Gesprächen mit Verbrauchern.